Evangelische Kirchengemeinde Mühlhausen – Tairnbach

Zum Krieg in der Ukraine

7. März 2022

„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ Das sind die Worte der Jahreslosung 2022. Sie klingen in unseren Ohren vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und den Millionen von Menschen, die von dort aus auf der Flucht sind.

Was können wir tun? – Wir sind nicht machtlos. In unserer Kirchengemeinde haben wir uns am Aschermittwoch vergangene Woche zu einem Friedensgebet in der Ev. Kirche Tairnbach versammelt und bislang bereits rund 1.000 Euro an Kollekte für die Ukraine gesammelt. Wir sind auch dabei, uns darauf einzustellen, vor Ort Flüchtlinge aufzunehmen. Zu überlegen, wer bei der Verständigung helfen kann, weil er Ukrainisch, Russisch, Polnisch oder eine andere dem Ukrainischen verwandte Sprache spricht. Wer Kleider spenden oder sogar Wohnraum zur Verfügung stellen kann.

Die politische Gemeinde hat bereits vergangene Woche dazu aufgerufen, freien Wohnraum an die Gemeindeverwaltung zu melden. Grundsätzlich gilt nach Informationen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Stand 4.3.2022): „Ukrainische Staatsangehörige können sich mit einem gültigen Schengen-Visum oder mit einem biometrischen Pass für einen Kurzaufenthalt von bis zu 90 Tagen visumsfrei im Bundesgebiet aufhalten.“ Weitere Regelungen sind in Arbeit. Aus humanitären Gründen kann es bei der Einreise aus der Ukraine aber auch Ausnahmen geben. Das heißt: Wir können der dramatischen Situation Rechnung tragen und den Menschen, die über Verwandte, Bekannte oder Freunde bei uns ankommen, erste Hilfe zuteil werden lassen und ihnen ermöglichen, zur Ruhe zu kommen. Viele Dinge werden sich erst im Nachgang an eine erste Versorgung regeln lassen. Dabei sollte uns unser Gottvertrauen helfen. Jesus Christus wird auch uns nicht abweisen.

Erschreckend ist, wie angetrieben von einem einzelnen Menschen an der Spitze eines Landes, ein so großes Leid über Millionen von Menschen gebracht werden kann. Das löst bei uns viele Fragen, Ängste und Sorgen aus: Wie sollen wir es mit dem Krieg halten? Wie sollen wir es mit Putin halten? Wie mit seinen Unterstützern vor Ort und seinen Befürwortern bei uns? Wie mit Russland? Wie mit den Hilfsersuchen aus der Ukraine? Was dürfen wir nicht tun, damit es nicht noch schlimmer kommt? Was müssen wir tun, damit es nicht noch schlimmer kommt? Die größten Ängste verbinden sich mit den Fragen: Wird der Krieg über die Ukraine hinaus ausgreifen? und: Wird es zum Einsatz von Atomwaffen kommen? Für nicht wenige Menschen stellt sich aber auch die existenzielle Frage: Werde ich meine Strom- und Gasrechnung bezahlen können?

Wenn wir für den Frieden beten, sind wir nicht machtlos. Wir setzen ein Zeichen. Wir spüren unsere Gemeinschaft und merken, welche Sorgen wir haben und wie wir einander dabei tragen helfen können. Wenn wir Menschen bei uns aufnehmen, sind wir nicht machtlos. Wir setzen ein Zeichen. Wir spüren unsere Kraft, dem sinnlosen Zerstören Hoffnungsschimmer entgegensetzen zu können. Wenn wir Menschen mit dem Nötigsten versorgen, sind wir nicht machtlos. Wir setzen ein Zeichen. Wir spüren, wie unser Teilen Gefühle füreinander freisetzt.

Jesus ist diesen Weg auf die Menschen zu gegangen. Die Menschen, die er damit bis heute erreicht hat, waren viele.

Kann das alles sein? – Ja, es kann. In jedem Fall sehe ich darin ganz konkret die Aufgabe unserer Kirchengemeinde in der gegenwärtigen Lage. Für entsprechende Anfragen und entsprechendes Engagement können Sie sich gerne an unser Pfarramt und mich persönlich wenden, auch wenn Sie nicht unser Mitglied sind. Über die diesbezüglichen Möglichkeiten tauschen wir uns gegenwärtig auch mit den katholischen Geschwistern aus.

Pfarrer Klemens Dittberner

Friedensgebet am 2. März um 19 Uhr

28. Februar 2022

Die Ereignisse in der Ukraine machen uns alle betroffen.
Anlässlich des Krieges in der Ukraine laden wir deshalb für den kommenden Aschermittwoch, 2. März um 19 Uhr zu einem Friedensgebet in die Ev. Kirche Tairnbach ein.
Hier soll Zeit sein, zur Ruhe zu kommen und unsere Sorgen und Bitten vor Gott zu bringen.
Außerdem werden wir für die betroffenen Menschen eine Kollekte sammeln.

Wiederbeginn aller Gruppen und Kreise ab dem 7.3.

28. Februar 2022

Mit den Öffnungsschritten Ende Februar können alle Gruppen und Kreise, auch unsere Chöre nach den Faschingsferien wieder mit ihren Treffen und Proben beginnen. Es gilt die 3G-Regel. In Innenräumen besteht nach wie vor Maskenpflicht, ab 18 Jahren im FFP2-Standard, natürlich nicht beim Singen und Musizieren. Für das Musizieren gelten deshalb auch noch besondere Abstandsregeln. Ansonsten braucht mit dem Tragen der Maske der 1,5m-Abstand dafür allerdings nicht mehr zwingend eingehalten zu werden.

Es finden also wieder statt: Posaunenchor, Kirchenchor, Seniorenkaffee und Krabbelgruppe. Die einzelnen Termine entnehmen Sie bitte unserer Terminübersicht. Für die Gottesdienste gilt nach wie vor 0G und Maskenpflicht, die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5m bleibt deshalb hier empfohlen. Wir freuen uns über die Entwicklungen.

Ebenso freuen wir uns, dass wir am 13. März um 10 Uhr in der Sporthalle der SG Tairnbach einen Gottesdienst mit dem Kindergarten feiern können, der gerade seine Kinderbibelwochen durchführt und mit uns gemeinsam in diesem Gottesdienst deren Abschluss feiert.

Regelungen zum Neuen Jahr

14. Januar 2022

In der Sitzungs des Kirchengemeinderates vom 14. Januar hat uns natürlich auch wieder mit die Pandemielage beschäftigt.

Folgende Neuerung gilt ab sofort in unseren Gottesdiensten: Es ist das Tragen einer FFP2-Maske erforderlich.Bislang reichte auch eine medizinische Maske. Nach wie vor gilt aber, dass es für die Gottesdienste keine Einlassbeschränkung gibt.

Ansonsten gilt durchweg die 2G+-Regelung mit Maskenpflicht, was längere Zusammenkünfte mit größeren Gruppen, bei denen sich viele Haushalte mischen und/oder für gewöhnlich die Geselligkeit mit gemeinsamem Essen oder das Musizieren ohne Maske für uns zunächst ausschließt.

Neben den Gottesdiensten finden bis auf Weiteres nur folgende Gruppen und Kreise statt: Konfirmandenunterricht, Kinderkirche, Bibelabend und Besuchsdienstkreis.

Wir möchten in diesem Jahr sowohl die Jubelkonfirmation von den Jubilaren des vergangenen Jahres nachholen (voraussichtlich am 3.4.2022) sowie die Jubelkonfirmation für die diesjährigen Jubilare (voraussichtlich am 29.5.2022) feiern.

2023 steht unser Kirchenjubiläum 200 Jahre Ev. Kirche Tairnbach an. Mit den Planungen dazu werden wir nach den Konfirmationen beginnen. Der Termin des Festwochenendes steht bereits fest und fällt auf den 24./25. Juni 2023.

Allen Gemeindegliedern und allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein gesegnetes Jahr 2022!

Herzlich, Pfarrer Klemens Dittberner

Online-Weihnachtsandacht 2021 mit Finja und Pelle

23. Dezember 2021

Besonders den kleinsten Mitgliedern unserer Gemeinde sind sie bereits gut bekannt: Finja und Pelle, die beiden Handpuppen. Sie erzählen jeden 2. Samstag im Monat um 10 Uhr bei der „Kinderkirche“ Kindern und Eltern eine Geschichte aus der Bibel. Für diesen Videoclip haben Sie sich gemeinsam mit Pfr. Klemens Dittberner die Weihnachtsgeschichte angeschaut. Viel Freude dabei! Und: Frohe Weihnachten!